Hendrik Eichler
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"Hendrik Eichler, der manchmal selbst einen Bogen zur Hand nimmt, ist ein rundum enorm interessanter und effektiver Schlagzeuger"
- writteninmusic.com

"Der Grund, warum ich Musik mache, ist das Ausdrücken und Erleben von Emotionen. Musik hat so viel Kraft und diesen inneren Trieb, diese Energie, dass man sich selbst ausdrücken will. Mein Ziel ist es, das Publikum dieselben tiefen Gefühle erleben zu lassen, die ich selber beim Spielen habe. Bereits als Kind war ich fasziniert von den Klängen und Rhythmen, die mich aufgrund des musikalischen Hintergrunds meiner Familie umgaben. Für mich ist dieses Erforschen eine endlose Geschichte, bei der man immer noch ein Kind sein sollte.
Aber der soziale Aspekt ist mir auch sehr wichtig. Zusammen Musizieren baut eine sehr starke Verbindung und Energie auf, welche für mich den besten Teil des Musikmachens ausmacht:
Interaktion mit den Mitmusikern."

- Hendrik Eichler
Bild© André Meyer-Vitali, foto.meyer-vitali.com
Hendrik Eichler (geb. 1993) ist ein in Köln lebender Schlagzeuger und Komponist, der sich an der Schnittstelle von modern creative Jazz, Improvisation und konzeptueller Klangkunst bewegt. Seine musikalische Sprache ist geprägt von rhythmischer Innovation, atmosphärischen Klangtexturen und dem Erforschen neuer Ausdrucksformen am Schlagzeug – erweitert durch elektronische Effekte, präparierte Elemente und narrative Konzepte.
Er ist fester Bestandteil der Jazzszene in Deutschland und den Niederlanden und konzertierte u. a. beim Moers Festival, der Cologne Jazzweek, inJazz Rotterdam, dem Mondriaan Jazz Festival, bei Jazz International Nijmegen sowie in renommierten Clubs wie dem Bimhuis (Amsterdam), Paradox (Tilburg), dem domicil (Dortmund), der Jazzschmiede (Düsseldorf), dem Stadtgarten (Köln) und vielen mehr.
Als Gründungsmitglied der Formationen Doppler Trio und Ingen Navn Trio hat er bereits mehrere international beachtete Alben veröffentlicht. Das Debütalbum Elewha (Ingen Navn Trio, 2023) wurde für den Deutschen Jazzpreis 2024 in der Kategorie „Debütalbum des Jahres“ nominiert. 2021 gewann das Trio zudem den Jazzwettbewerb der Carl Dörken Stiftung. Mit dem Doppler Trio erschien zuletzt das vielbeachtete Album Archean (Berthold Records, 2021).
Ein besonderer Fokus Eichlers liegt auf der Zusammenarbeit mit interdisziplinären Formaten: In der Tanzproduktion "What, where, when are we?" sowie der Improvisationsreihe „Synergie“ im domicil Dortmund entwickelte er performative Formate zwischen Musik, Licht, Bewegung und Raum. Aktuell arbeitet er an seinem neuen Projekt Metamorphmanic Anomaly – einem Science-Fiction-inspirierten Konzeptalbum mit visueller Bühnensprache, digitaler Innovation und internationaler Besetzung.
Neben seiner künstlerischen Praxis engagiert sich Hendrik als Kurator der Konzertreihe Jazzorama im Artheater Köln sowie im Organisationsteam des IMPAKT Kollektivs Köln, das u. a. mit dem APPLAUS Award ausgezeichnet wurde.

Ausbildung

Sein musikalisches Handwerk erlernte Hendrik Eichler im Bachelor- und Masterstudium an der renommierten ArtEZ University of the Arts Arnhem (NL). Dort studierte er Jazz/Pop-Schlagzeug bei Etienne Nillesen und René Creemers, mit weiterführenden Einzelstunden bei internationalen Größen wie Jim Black, Jonas Burgwinkel, Christian Lillinger, Bodek Janke, Stephane Galland, Amir Bresler und anderen. Seine Abschlussarbeiten widmeten sich den Themen „Odd Meters“ (Bachelor) und „Morphing Rhythms“ (Master) – beide Ausdruck seines Interesses an experimenteller Rhythmik und narrativer Struktur in der Musik.

Frühe musikalische Prägung

Hendrik Eichler wurde 1993 in Wuppertal geboren – als Sohn des Jazzpianisten Wolfgang Eichler und der Musikpädagogin Doris Eichler sowie als Bruder der Jazzbassistin Inga Eichler. In einem musikalischen Elternhaus aufgewachsen, bekam er mit fünf Jahren sein erstes Schlagzeug und brachte sich das Spiel autodidaktisch bei. Ab 2006 wurde er an der Bergischen Musikschule Wuppertal von Jörg Hedtmann unterrichtet und bald darauf in die Studienvorbereitende Ausbildung aufgenommen, die erweiterten Theorie-, Klavier- und Schlagzeugunterricht umfasste.
Er nahm an zahlreichen Jazz-Workshops in Deutschland teil (u. a. Hilden, Burghausen, Solingen, Hagen, Remscheid) und gewann 2012 den 2. Preis bei „Jugend jazzt NRW“. Früh sammelte er Bühnenerfahrung in verschiedenen Formationen: von Bigbands (The Real McCoy, Junior Big Band Schwelm) über Pop-Projekte (Perforated) bis hin zu Musical- und Chorkollaborationen wie A Jazz Mess oder Die beste Schule Deutschlands. Besonders prägend war das regelmäßige Zusammenspiel mit seinem Vater, das ihn tief in die Welt des Jazz eintauchen ließ.


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